| Chorvita |
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Allgemeine Informationen über den Chor (Stand: November 2010) Chorleiter: Volker Wierz, Langenfeld (seit 2004) Vorsitzender: Heinrich Boden, Leverkusen (seit 1968) Der Chor zählt z.Zt. 34 aktive Mitglieder Zur Geschichte Der Männerchor Bruchhausen von 1864 ist benannt nach einem Ortsteil von Leverkusen, in dem er vor 146 Jahren durch 14 Männer aus Bruchhausen und Umgebung, überwiegend Ackerer und Weber, gegründet wurde und heute noch zu Hause ist. Bruchhausen liegt am ersten Hang des Bergischen Landes, welches die Kölner Bucht nach Osten hin begrenzt. Der Chor hatte in den 146 Jahren seines Bestehens 6 Vorsitzende und 13 Chorleiter. Unter letzteren sind hervorzuheben: der Lehrer Josef Becker (1924 - 1940, Urenkel Salentins von Zuccalmaglio, des Gründers der musikalischen Academien in Schlebusch und Burscheid), Hermannjosef Rübben (1954 bis Ende 1964, em. Professor an der Musikhochschule Köln) und Adolf Keymer (1969 bis Ende 2003, ehem. Leiter der Musikschule der Stadt Hürth). Sie haben mit dem Chor neue musikalische Wege beschritten und ihn zu besonderen Erfolgen geführt. Seit April 2004 ist der Tenor und Gesangspädagoge Volker Wierz künstlerischer Leiter des Chores, ein weiterer Glücksfall für den Männerchor Bruchhausen.
Repertoire · Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart in Originalsprachen (35 Konzerte) Besonders zu erwähnen ist, dass in einer Konzertreihe des Chores im Spiegelsaal von Schloss Morsbroich in 18 Konzerten mit 12 verschiedenen Programmen u.a. alle Werke Franz Schuberts für Solisten (Sopran, Tenor und Bariton), Männerchor und Klavier und nahezu alle seine Werke für Männerchor und Klavier aufgeführt wurden. · Internationale Folklore, Spirituals und · seit 2007 Werke aus der Jazz- und Swing-Szene in Originalsprachen Hier setzt Volker Wierz neue Akzente mit raffinierten, musikalisch überzeugenden Arrangements. So mit Spirituals im geistlichen Konzert am 26.11.2006, mit Swing und Jazz im Konzert „Natürlich Musik“ am 16. November 2008 sowie mit Songs (u.a. aus der Pop-Szene), Liedern und Spirituals am 14. November 2010 im Konzert „What a wonderful world“. · Lieder in rheinisch-bergischer Mundart (34 Veranstaltungen) Der Chor ist bekannt für sein mit rund 60 Liedern sehr umfangreiches Repertoire an Werken in rheinisch-bergischer Mundart. 20 Lieder wurden eigens für den Chor gesetzt. · Geistliche Chormusik in vielen Sprachen (lateinisch, deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch; 33 Konzerte) · Gesänge der byzantinisch-slawischen Liturgie in altslawischer Sprache („Chormusik der Ostkirche“) Zur Erbauung einer großen Anzahl von Zuhörern und zur eigenen Freude hat der Chor in vielen Gottesdiensten und Konzerten im In- und Ausland in mehr als 45 Auftritten Werke aus der „Chormusik der Ostkirche“ vorgetragen.
Veröffentlichungen 10 Tonträger (Schallplatten, Musikkassetten und CDs): Schallplattenaufnahmen sowie Mitschnitte vieler Konzerte. Beispiele: „Lieder in rheini-scher Mundart“, „Ech mööch ens sinn, wemm dat nit schmaht“, „Chormusik der Ostkirche“, „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, „Ins weite Meer der Harmonien“, „Der Wunderborn“, „Dit un dat – Mir senge un kalle op platt“, „Nun sei uns willkommen“, „Lasset uns nun gehen nach Bethlehem“ Rundfunk: Rundfunkaufnahmen beim WDR, Köln (1976, 1978, 1989; Sendungen mit einer längeren Vorstellung des Chores am 13.04.2004 und am 3.08.2004; Sendung am 20.01.2008) Festschriften: 1914 (50jähriges Bestehen), 1925 (60jähriges Bestehen), 1939 (75jähriges Bestehen), 1954 (90jähriges Bestehen), 1964 (100jähriges Bestehen), 1989 (125jähriges Bestehen), 1994 (Adolf Keymer 25 Jahre Chorleiter), 2002 (Heinrich Boden 50 Jahre Chormitglied), 2003 (Festschrift für 6 Jubilare), 2008 (Dokumentation I, 50 Jahre Chorgeschichte)
Chornachrichten: Seit November 1994 Herausgabe der “Bruchhauser Chornachrichten”. Die 35. Ausgabe wird vorbereitet.
Probelokal (seit 124 Jahren): Gaststätte Boddenberg, Bruchhauser Str. 122, Leverkusen
Chorprobe: Mittwochs von 19:45 bis 21:45 Uhr |